Das Briefing vor der Musteranfrage vorbereiten
Definieren Sie Bekleidungsart, Zielgruppe, Absatzmarkt und geplante Mengen je Modell, Farbe und Größe. Kennzeichnen Sie an Referenzbildern feste Vorgaben und offene Entwicklungsfragen. Bei OEM stehen in der Regel Ihre Spezifikationen im Mittelpunkt; bei ODM unterstützt der Hersteller die Produktentwicklung. Vereinbaren Sie den Leistungsumfang schriftlich.
Tech-Pack, Materialien und Musterumfang abstimmen
Dokumentieren Sie Maße, Toleranzen, Verarbeitung, Grafikpositionen, Besätze und Etiketten. Klären Sie, ob das erste Muster aus dem vorgesehenen Serienmaterial oder einem Ersatzstoff gefertigt wird. Ein Ersatzstoff kann die Verarbeitung zeigen, belegt aber nicht den endgültigen Fall, Einlauf oder Farbton. Stimmen Sie Kosten, Korrekturumfang und Zeitplan vorab ab.
Passform und Verarbeitung systematisch prüfen
Vergleichen Sie das Muster mit der Maßtabelle und dem geplanten Sitz. Halten Sie Fotos, Maßabweichungen und Korrekturen in einer versionierten Kommentarliste fest. Trennen Sie Passformkorrekturen von Designänderungen. Vereinbaren Sie, ob und für welche Größen ein Größensatz physisch geprüft werden soll.
Eine Referenz für die Serienfertigung freigeben
Bestätigen Sie neben dem Kleidungsstück auch Stoff, Farbstandard, Besätze, Veredelung und Etiketten. Bewahren Sie ein datiertes Freigabeprotokoll und ein Referenzmuster auf. Bei nachträglichen Materialänderungen sind Auswirkungen auf Passform, Optik und Prüfbedarf zu bewerten. Die Musterfreigabe ersetzt keine vereinbarten Produktionskontrollen.
Freigaben in die Bestellung übernehmen
Halten Sie Spezifikationsversion, offene Punkte, Mengen, Prüfkriterien und Versandanforderungen vor dem Materialeinkauf fest. Klären Sie die Produkt- und Kennzeichnungsanforderungen des Absatzmarkts mit Ihrem Importeur oder Fachberater. Anforderungen für Australien oder Frankreich sind nicht automatisch auf jeden anderen Markt übertragbar.




